Organisatorisches

Die Schulen in Oberried und in Grafenwiesen sind zwei eigenständige Schulen, die jedoch von ein und demselben Trägerverein – der Montessori-Initiative Bayerwald e.V. – betrieben werden. Aufgrund der weiten Entfernung ist es gesetzlich nicht möglich, dass die Schule in Grafenwiesen eine Zweigstelle von Oberried ist. Rein formal sind es also zwei komplett eigenständige Schulen. Tatsächlich ist es aber so, dass die zwei Schulen im Rahmen der gesetzlich erlaubten Möglichkeiten eng miteinander zusammenarbeiten, z.B.

  • dass das pädagogische Team in ständigem Kontakt steht um Erfahrungen auszutauschen
  • dass gemeinsame, schulübergreifende Projekte für ständigen Kontakt sorgen
  • dass die Lehrer sich gegenseitig im Krankheitsfall vertreten
  • dass gemeinsame Fortbildungen stattfinden

Das monatliche Schulgeld beträgt momentan 120.- €. Hinzu kommt in jedem Schuljahr unser sogenanntes Materialgeld, welches Kopiergeld, ein Betrag für die Anschaffung von Material für den Kunst- und Werkunterricht und der Kauf von Themenheften, die die Kinder im Unterricht bearbeiten, beinhaltet.

Sind Ausflüge geplant, fallen natürlich auch hier Kosten für die Busfahrt, Eintrittskarten usw. an. Diese Zusatzkosten sind vergleichbar mit den Aufwendungen im Regelschulsystem.

Das Mittagessen kostet derzeit 3,60 €.

Für den Bustransfer sind im Monat 15 Euro fällig.

Natürlich kann diese Sonderausgabe in der Steuerklärung geltend gemacht werden.

Der Weg der Kinder zur Schule sieht verschiedenartig aus: Zum Teil mit dem Privat-PKW oder privaten Fahrgemeinschaften, auch Buslinie sind im Einsatz. Die Buslinien variieren, je nach Örtlichkeit der Kinder. Es kann keine Gewährleistung übernommen werden, dass eine bestehende Buslinie im nächsten Schuljahr weitergeführt wird. Dies wird von Jahr zu Jahr, aufgrund der Heimatadressen der Schüler geplant und optimiert.

 

 

Die Beförderungskosten werden zum Großteil vom Verein getragen. Lediglich eine kleine monatliche Pauschale von Euro 15 (Geschwisterkinder Euro 10) muss von den Eltern geleistet werden.

 

 

Da die Beförderung mitunter die meisten Kosten verursacht, gibt es nur die Möglichkeit, die Kinder die aus der gleichen Richtung kommen einer Schule zuzuordnen.

Klar ist, dass alle Kinder die aus Bad Kötzting Richtung Cham, Furth im Wald, Neukirchen, Lam etc. kommen, die Schule in Grafenwiesen besuchen. Die Kinder die aus Richtung Regen, Bodenmais, Teisnach stammen, gehen in Oberried zu Schule.

Einzelfallentscheidungen bedarf es bei den Kindern die genau zwischen Oberried und Grafenwiesen wohnen.

Da die Kinder aus Viechtach genau die gleiche Entfernung nach Oberried und Grafenwiesen haben, ist es aus Platzgründen sehr wahrscheinlich, dass die Kinder aus Richtung Viechtach langfristig zum Teil nach Grafenwiesen gehen.

Sofern ein Schulplatz in Oberried frei ist, können Kinder aus Viechtach auch die Schule in Oberried besuchen. Ein Bustransfer zwischen Viechtach und Oberried ist derzeit allerdings nicht geplant.

Es findet ein intensiver Kennenlern-Prozess für „Kinder-Eltern-Lehrer“ statt, bei dem alle gemeinsam herausfinden können, ob die Reform-Pädagogik nach Maria Montessori das Richtige für das jeweilige Kind und auch seine Eltern ist.

Die Montessori-Pädagogik lebt auch von der aktiven Mitarbeit der Eltern, die von der Schule in Form von Arbeitsstunden eingefordert wird. Dabei verpflichtet sich jede Familie eines Schülers zur Einbringung von jährlich 30 Arbeitsstunden. Diese können eingelöst werden bei Aktionen zur Schulhausverschönerung, der Durchführung von Aktionen wie dem Tag der offenen Tür, etc.

Darüber hinaus wird jegliche Mithilfe der Eltern von Seiten der Schule sehr begrüßt und viele Aktionen sind nur deshalb möglich, weil sich die Eltern engagiert mit einbringen.

Der Masernimpfschutz muss an allen Gemeinschaftseinrichtungen nachgewiesen werden – auch an Privatschulen.

Pädagogik

Es handelt sich bei beiden Schulen um eine Grundschule, in der Kinder der Jahrgangsstufen 1-4 unterrichtet werden.

Ein wesentliches methodisch-didaktisches Element der Montessori-Pädagogik ist die Betreuung der Kinder in altersgemischten Gruppen. Deshalb wird eine Jahrgangsmischung durchgeführt. Es ergeben sich Vorteile sowohl für die jüngeren, als auch für die älteren Kinder.

Jüngere sind stark motiviert, zu Älteren Kontakt aufzunehmen. Sie beobachten diese, ahmen sie nach und lernen dadurch viel Neues. Die älteren Kinder können ihr Wissen durch die Arbeitsgemeinschaft mit den Jüngeren vertiefen und ihre Fähigkeiten als Lehrender erleben.

Diese Rollenverteilung ändert sich durch den altersbedingten Wechsel jährlich.
Im Gegensatz zu den altersgemischten Klassen im Regelschulsystem (eingerichtet aus „Kindermangel“), sind unsere Lerngruppen sowohl durch das Materialangebot, durch die hervorragende personelle Besetzung und die offene Unterrichtssituation immer in der Lage, auf die Kinder einzugehen und individuell zu fördern.

Jede Schule besteht aus zwei Lerngruppe mit Kindern der Jahrgangsstufen 1-4 mit je einer Lehrkraft und einer pädagogischen Assistenz.

Die maximale Schülerzahl im jahrgangsgemischten Klassenverband an unserer Schule beträgt 22 Kinder.

An unseren Montessori-Schulen ist während der gesamten Unterrichtszeit mindestens eine zweite pädagogische Kraft anwesend, die die Kinder in der Lerngruppe unterstützt, bzw. in Kleinstgruppen (2-3 Kinder) Lerninhalte vertieft und wiederholt, je nach Entwicklungsstand der Kinder. So kann gewährleistet werden, dass sowohl sehr begabte Kinder, als auch normal entwickelte oder entwicklungsverzögerte Kinder individuell lernen können, stets begleitet von kompetenten Ansprechpartnern und unabhängig von der Gesamtkinderzahl in der Lerngruppe.
Durch die Jahrgangsmischung ergeben sich sehr kleine Lerngruppen von ca. sechs Kindern, die ihren jahrgangsspezifischen Unterrichtsstoff in den Bereichen Deutsch, Mathematik und kosmischer Erziehung sehr differenziert dargeboten bekommen. Dabei kann auf jedes einzelne Kind eingegangen werden.
In der Freiarbeit widmen sich die Kinder selbstständig ihren Aufgaben.

Dies gibt den Lehrkräften Zeit, parallel dazu einzelne Kinder oder Kleingruppen in neue Aufgaben einzuführen oder bei Schwierigkeiten individuell zu helfen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass an der Montessori-Schule viel mehr Zeit für das einzelne Kind bleibt, als dies an der Regelschule möglich ist. Dadurch bekommen sowohl sehr begabte Kinder, als auch normal begabte Kinder ihre bestmögliche Förderung.

Im pädagogischen Team arbeiten Lehrer/innen, Pädagogen und Erzieher/innen eng zusammen. Sie tragen die Verantwortung für das Erreichen der Lernziele durch die konsequente Förderung der Kinder nach den Richtlinien der Montessori-Pädagogik.

Unsere Lehrkräfte besitzen, wie die LehrerInnen an den Regelschulen das 1. und 2. Staatsexamen für Lehrämter und sind damit im Besitz einer Unterrichtserlaubnis für die Arbeit an einer Grundschule. Zudem absolvieren sowohl Lehrkräfte, als auch die pädagogischen Zweitkräfte eine Montessoriausbildung und besitzen ein Montessori–Diplom.

Grundelement der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit. In dieser Zeit, die den Großteil des Tages einnimmt, werden Themen aus dem Grundschullehrplan in Mathematik, Deutsch, kosmischer Erziehung (vergleichbar zum Heimat- und Sachunterricht), Ethik und Englisch behandelt.
Hinzu kommen die folgenden Fächer im gebundenen Unterricht:

  • Sport
  • Werken
  • Musik

Die Freiarbeit stellt das Kernstück unseres Unterrichts dar, weil sich die Prinzipien Maria Montessoris nirgends besser als hier verwirklichen lassen.

„Die freie Wahl ist die höchste Tätigkeit: Nur das Kind, das weiß, was es benötigt, um sich zu üben und sein geistiges Leben zu entwickeln, kann wirklich frei auswählen.“ (M.M.)

Die Kinder bestimmen frei

  • mit welchem Material sie arbeiten wollen
  • ihren Arbeitsrhythmus
  • die Arbeitsdauer
  • ob sie allein, mit Partner oder in Gruppen arbeiten wollen

In besonderem Maße kommen dem Lehrer auch hier Aufgaben zu:

  • Helfen und Beobachten bei der kindlichen Arbeit
  • Einführung in den Umgang mit den Materialien
  • die schwierige Entscheidung zwischen Abwarten, Zulassen und Eingreifen bei solchen Kindern zu treffen, die sich über einen längeren Zeitraum nicht entscheiden können
  • die sensible Unterstützung des einzelnen Kindes, das noch Hilfe dafür benötigt, eine Arbeitshaltung aufzubauen
  • das Erforschen der Ursachen, wenn bestimmte Lerninhalte nicht verstanden werden können (Rechenschwächen, Lernstörungen, Lesestörung, …) und das zeitnahe Hinzuziehen von Spezialisten zur Beratung
  • Schutz des Kindes vor Störungen: „Soziale Disziplin äußert sich in zweifacher Weise: als Achtung vor der Arbeit des Anderen und als Rücksicht auf das Recht des Anderen.“ (M.M)

An der Montessori-Schule gibt es keine Noten. Das Ziel der Pädagogik ist es, die Kinder zu selbstständigen und eigenverantwortlichen Menschen zu erziehen. Dies lässt sich mit der Vergabe von Noten nicht in Einklang bringen.

Bei uns gibt es KEINE Hausaufgaben. Zum Einen arbeiten die Kinder vormittags an der Schule sehr intensiv, und zum anderen haben sie zuhause keine Montessori-Materialien, mit denen sie arbeiten können. Allerdings spricht nichts dagegen, dass Kinder an begonnenen Themen zuhause weiterforschen und ihr erworbenes Wissen anwenden, indem sie zum Beispiel einen Einkaufszettel schreiben, Rezepte nachkochen oder einem Geschwisterkind vorlesen. Des Weiteren sind die Kinder in der Verantwortung ihre Arbeitsutensilien (zum Beispiel Schreibutensilien oder die Sporttasche) vorzubereiten und instand zu halten.

Das Einbinden von kleinen Leseaufgaben im Tag, sollte trotzdem erfolgen. 

Die von Maria Montessori entwickelten Materialien bilden die Standardausrüstung jeder Lerngruppe. Sie sind so konzipiert, dass sie jeweils einen bestimmten Lerninhalt vermitteln, bauen insgesamt aufeinander auf und beinhalten außerdem eine Fehlerkontrolle. Dadurch ist es dem Kind möglich, nach einer Einführung in den Umgang mit dem jeweiligen Material weitgehend eigenständig damit zu arbeiten.

Zusätzlich werden auch adaptierte Materialien verwendet, die von den Lehrkräften aufgrund der Feststellung besonderer Neigungen des Kindes hergestellt oder auch von den Kindern selbst konzipiert werden. Diese Materialien sollen Aufforderungscharakter („Stimme der Dinge“) haben und das Kind zu aktivem Umgang und Lernen anregen.

Der Unterricht an unseren Montessori-Schulen hat den staatlichen Lehrplan für bayerische Grundschulen zur Grundlage. Die Erarbeitung der Lernziele über die vier Grundschuljahre hinweg erfolgt jedoch flexibel und wird stark an die Entwicklung, Interessenslage und die sensiblen Phasen eines jeden Kindes angepasst. Erfahrungsgemäß lernen normal entwickelte Kinder weit über den Stoff der Grundschule hinaus.

Ja. An unseren Schulen werden hauptsächlich ethische Themengebiete behandelt, auch die Feste im römisch-katholischen Jahreskreis kommen nicht zu kurz.

 

In der 3. Klasse besteht die Möglichkeit sich für eine Montessori-Kommunion zu entscheiden oder die Kommunion in der Heimatgemeinde zu feiern. Für die Montessori-Kommunion findet die Kommunionvorbereitung im Rahmen des Nachmittagsangebotes statt.

Schule

Auch diese sog. Quereinsteiger-Kinder durchlaufen mit den Erstklässlern des darauffolgenden Schuljahres den Aufnahmeprozess, der uns zum gegenseitigen Kennenlernen sehr wichtig ist und der sich über die Jahre aufs Beste bewährt hat.

Im Anschluss an den Unterricht gibt es an mehreren Tagen eine Mittagsbetreuung bzw. Nachmittagsbetreuung, geleitet von Fachkräften (Pädagogin, Erzieherin, Kinderpflegerin).


Nach Schulschluss können hier die angemeldeten Kinder gemeinsam Mittagessen, an ihren Aufgaben arbeiten und verschiedene Angebote (Freispiel, Basteln, …) wahrnehmen.

 

Das Mittagessen kostet 3,60€.

Unsere Montessori-Schulen sind Grundschulen. Es besteht die Möglichkeit, in der 4. Klasse im Regelschulsystem am Probeunterricht teilzunehmen und an ein Gymnasium oder an eine Realschule überzutreten. Die Erfahrung zeigt, dass die Kinder, die den Übertritt in eine weiterführende Schule planen, diesen schaffen und dort auf hervorragende Grundlagen für ein weiteres erfolgreiches Lernen zurückgreifen können.

Ein Übertritt nach der Grundschule ist für das Kind immer eine Veränderung, egal ob es von der Regelschule oder einer anderen Schulform kommt.

Alle Kinder aus privaten Schulen, die an eine Realschule oder ein Gymnasium übertreten wollen, müssen am dreitägigen Probeunterricht an den weiterführenden Schulen teilnehmen. Dort wird das Wissen der Kinder in den Fächern Deutsch und Mathematik geprüft.


Die Eingewöhnung in das Regelschulsystem stellt natürlich eine Umstellung für die Montessori-Schüler dar. Sie erfahren hier, wie es ist, gleichschrittig mit ihren Mitschülern zu lernen. Manche Kinder aus unserer Schule wundern sich, dass es im Regelschulsystem auffällt, wenn sich jemand über die Pflichtaufgaben hinaus für Unterrichtsinhalte interessiert. Da unsere Schüler/innen aber vorher vier Jahre ein hohes Maß an Selbstständigkeit erlangt und ein großes Selbstbewusstsein aufgebaut haben, werden sie mit diesen Herausforderungen nach den bisherigen Erfahrungen sehr gut fertig. V.a. mit ihren sozialen Qualitäten fallen sie ihren Lehrkräften an den neuen Schulen sehr positiv auf.

Den Eltern wird im Laufe des Schuljahres die Möglichkeit zur Hospitation angeboten. Hier können sie an der Freiarbeit als Beobachter teilnehmen und dadurch mehr über die Umsetzung der Montessori-Pädagogik erfahren.


Für Eltern, die vorhaben, ihr Kind an der Montessori-Schule anzumelden, ist die Teilnahme an einem Hospitationstag im Rahmen des Aufnahme-Prozesses verpflichtend.

Ab 7.30 Uhr können die Kinder in die Schule gebracht werden und werden vor Ort betreut. Bereits hier stimmen sich die Kinder auf ihren Schultag ein oder nutzen die Zeit, um schon zu arbeiten, zu spielen oder sich mit Freunden auszutauschen.

Von 8.00 bis 10.00 Uhr arbeiten die Kinder im Rahmen der Freiarbeitszeit.

In der Pause von 10.00 Uhr bis 10.15 Uhr essen die Kinder in den Klassenzimmern an den Tischen in Ruhe ihre Brotzeit, die Bewegungspause bis 10.30Uhr verbringen sie im Schulhof oder im Schulgarten.

Ab 10.30 Uhr bis zum Schulende setzen die Kinder die Freiarbeit fort.

Der Fachunterricht (Sport, Musik, Werken, …) findet an bestimmten Wochentagen statt. Getrennt nach Jahrgangsstufen oder auch jahrgangsgemischt treffen sich die Kinder mit dem jeweiligen Fachlehrer und erarbeiten dort die entsprechenden Unterrichtsinhalte aus dem Grundschullehrplan.

Die Kinder werden täglich von 8.00 Uhr bis 12:45 Uhr unterrichtet. Es ist möglich, die Kinder bereits ab 7.30 Uhr zu bringen, ab dieser Zeit können sie vom Personal beaufsichtigt werden.

Wie sieht der Aufnahmeprozess aus?

Jedes Jahr findet an unseren Schulen ein „Tag der offenen Tür“ statt. Hier können sich interessierte Eltern über die Grundzüge der Montessori-Pädagogik informieren. Das pädagogische Fachpersonal steht für Fragen zur Verfügung und stellt Montessori-Material vor. Die Besucher können selbst erleben, wie in unserer Schule gelehrt und gelernt wird.

Interessierte Eltern erhalten für ihre Kinder unverbindliche Anmeldeunterlagen, die ausgefüllt in der Schule eingereicht werden müssen.
Anmeldeschluss für das kommende Schuljahr ist immer Mitte Dezember des Vorjahres.

Für Eltern, die vorhaben, ihr Kind an der Montessori-Schule anzumelden, ist die Hospitation verpflichtend. An einem Vormittag erleben sie von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr die Freiarbeit in einer unserer Lerngruppen mit und können das Erlebte dann hinterher in einer Besprechung mit den Lehrkräften hinterfragen.

Im Februar findet für die Kinder ein sogenannter Kennenlerntag an einem Nachmittag statt, zu denen alle Bewerberkinder eingeladen werden. Hier lernen die Kinder das pädagogische Personal kennen und umgekehrt ermöglicht dies den Lehrkräften und Pädagogen, die Kinder kennenzulernen und einzuschätzen. Dabei werden auch grundlegende Übungen gemacht, um die Schulfähigkeit des Kindes bereits vor der Schuleinschreibung einzuschätzen.

Jedes Kind erhält im Anschluss an den Kennenlernnachmittag die Möglichkeit an einem oder mehreren Vormittagen von 8:00Uhr bis zum Ende der Pause um 10:30Uhr den Schulalltag persönlich mitzuerleben.

Im März / April findet wie an den Regelschulen auch an unseren Einrichtungen die Schuleinschreibung für die Erstklässler des kommenden Schuljahres statt. Natürlich informieren wir die entsprechenden Sprengelschulen im Anschluss daran, welche Kinder bei uns aufgenommen werden.

  • Eine Grundvoraussetzung für die Aufnahme des Kindes ist die bejahende Einstellung der Eltern zu den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik, insbesondere:
    Vertrauen in die Entwicklung des Kindes
  • Achtung vor der Persönlichkeit des Kindes und seinem individuellen Lernverhalten
  • Unterstützung des Kindes bei seiner Entwicklung zur Selbstständigkeit
  • Förderfähigkeit des Kindes im Rahmen unserer personellen Situation
  • Zusammenarbeit mit der Schule

Hierbei ist Offenheit von Seiten der Eltern sehr wichtig, da diese die Basis für ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten mit der Schule bildet.

Nach Abschluss des Aufnahmeprozesses werden alle Familien schriftlich über die Platzvergabe in der Montessori-Schule informiert.

In der Regel ist dann eine Teilnahme an der Schuleinschreibung der Regelschule nicht mehr nötig. Dies wird im Einzelfall besprochen.

Aus rechtlichen Gründen muss eine Zurückstellung von einer Regelschule – am besten der zuständigen Sprengelschule – ausgesprochen werden.